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HEIMATKLÄNGE Kino-Dokumentarfilm, CH/D 2007

Buch und Regie: Stefan Schwietert

Die menschliche Stimme als ureigene Heimat, traditionell und modern, ursprünglichster Ausdruck und wilde Freiheit... 
Vom Juchzen und andern Gesängen.

CAST
Erika Stucky (CH/USA), Noldi Alder (CH), Christian Zehnder (CH)


CREW
Buch und Regie
: Stefan Schwietert, Kamera: Pio Corradi, Ton: , Schnitt: Stephan Krumbiegel und Calle Overweg, Sound Design: Oswald Schwander, Mischung: Jörg Höhne, Musik: Knut Jensen


BIO / FILMOGRAPHIE STEFAN SCHWIETERT
* 1961, aufgewachsen in Therwil/Schweiz. 1979 Matura und erste Filme in der Videogenossenschaft Basel. 1981/82 ein Jahr in Brasilien, Arbeit als Regieassistent für TV Globo im Bereich Musikfilm. 1983 Gaststipendium am California Art Institute in San Francisco, Film- und Videoklasse. 1984-90 Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. 1991 Gründung der Produktionsfirma NEAPEL FILM in Therwil. In der Folge Produktion von zwei Kurzfilmen und Stefan Schwieterts Lang-Filmen in internationaler Co-Produktion. Stefan Schwietert lebt und arbeitet heute in Therwil und Berlin.

In Postproduktion
OFF THE RECORD, HD, Farbe, 90 min, OV eng / dt
Fertigstellung: Herbst 2014
Koproduktion: Flying Moon (D)

2007        HEIMATKLÄNGE, 35mm, 81 min, Kino-Dokumentarfilm
2004        ACCORDION TRIBE, 35mm, 87 min, Kino-Dokumentarfilm
2003        ALPHORN, Digi Beta, 72 min, Dokumentarfilm
2002        LIEBESLIEDER, Digi-Beta, 59min, TV-Dokumentarfilm
2000        VOYAGE ORIENTAL, Digi-Beta, 55 min, TV-Dokumentarfilm
2000        EL ACORDEON DEL DIABLO, 35mm, 90 min, Kino-Dokumentarfilm
1998        IM WARTERAUM GOTTES, Digi-Beta, 65 min, TV-Dokumentarfilm
1996        A TICKLE IN THE HEART, 35mm, 83 min. Kino-Dokumentarfilm, Prädikat
                "besonders wertvoll" in Deutschland. Artur Brauner Filmpreis 1996, 
                  Bayerischer Filmpreis 1996
1992-95   LOST IN MUSIC, Mitarbeit bei mehreren Folgen der 60 min. Sendung für 
                  ZDF/ARTE
1993        DER SCHATTEN IST LANG, 16mm, 67 min, Kino-Dokumentarfilm
1991        SPRUNG AUS DEN WOLKEN, 16mm, 75 min, Kino-Spielfilm
1988        FUALNI 88, Video, 45 min, Kino-Dokumentarfilm
1987        TAPEZ 36-15 CODE GORBA, 16mm, 14 min, Kurzspielfilm
1986        DAS TOPOLINO PROJEKT, Film/Video, 37 min. Kurzspielfilm


Biographie Erika Stucky
Erika Stucky wurde 1962 in San Francisco, als Kind Schweizer Eltern geboren. In den 70iger Jahren zog die Family Stucky, nach Mörel, ein kleines Dorf unter dem Aletschgletscher im Oberwallis. Nach einer Jazz-Gesangsausbildung und Schauspieldiplom in Paris und San Francisco gründet sie 1985 die A-Cappella & Bass Formation "The Sophisticrats". Es folgen an die 500 Konzerte in Europa und Afrika, wobei sie international diverse Preise einspielen. 1994 wird sie Vokalsolistin in der George Gruntz Concert Jazz Band und tourt in Deutschland und Russland. 1996 ensteht das Trio "Mrs Bubble & Bones" mit Ray Anderson und Art Baron. 1999 geht sie auf Tournee mit der WDR Bigband George Gruntz und Dino Saluzzi. Sie tourt mit "Bubble & Bones", Stucky & Roots, einem Jimi Hendrix- und Young Gods-Woodstock Projekt. Letztes Jahr folgten eine US-Tournee und eine Oper mit Carla Bley. Dieses Jahr ist sie europaweit unterwegs mit einem neuen Jodel-Projekt. Selbst im Musikzeitalter des Eklektizismus fällt die Vokalistin Erika Stucky aus dem Rahmen des Gewohnten. Sie bricht mit Traditionen ebenso wie mit Konventionen. Die Americano-Schweizerin hat sich vorgenommen, sprachlich wie musikalisch zwischen beiden Welten zu pendeln. Dabei heißt das Motto: "serious fun".

Biographie Noldi Alder
Noldi Alder wurde 1953 in Urnäsch im Appenzellerland geboren. Er stammt aus der bekannten Volksmusikerdynastie Alder. Bereits als Junge reiste er mit seinem Vater und seinen Brüdern durch die Welt, um als „Alder Buebe“ zum traditionellen Tanz aufzuspielen. Später nach einem längeren Auslandaufenthalt als gelernter Mühlenbauer hat er sich auch mit anderen Musiktraditionen auseinandergesetzt. Dann studierte er klassische Musik auf der Violine. Seit ca. 15 Jahren arbeitet er als freischaffender Musiker und entwickelt die Schweizer Volksmusik in „aufrüttelnder“ Weise weiter. Der traditionelle Naturjodel als von ihm bezeichnete „Sprache zwischen Mensch, Mensch und Natur“ wird auf eine neue Ebene gestellt. Seine Kompositionen mit verschiedenster Besetzungen sind meistens mit seinem volksmusikalischen Hintergrund in Verbindung zu bringen. Neues und Unvorhergesehenes ist bei ihm willkommen. Seine Musik sucht den Live-Charakter.

Biographie Christian Zehnder
Christian Zehnder wurde 1961 in Zürich (CH) geboren. Er lebt und arbeitet in Basel. Nach einem abgebrochenen Gitarrenstudium studiert er Gesang, u.a. bei Baritonsänger Raphael Laback und schliesst mit Diplom als Stimmpädagoge ab. Weiterbildungen in Obertongesang bei Tokne Nonaka und Körperstimm-Techniken nach Alfred Wolfsohn bei Daniel Prieto. Ausserdem langjährige intensive Auseinandersetzung mit dem nonverbalen Ausdruck der menschlichen Stimme, sowie den Jodel-Kommunikationsformen unserer Welt. Mit seinem eigenwilligen Umgang im Obertongesang gehört Zehnder zu der neuen Generation von Sängern, die neue Impulse in eine lange von der westlichen New Age Bewegung okkupierte Gesangsform gebracht haben. 1996 initiierte er zusammen mit dem Bläser Balthasar Streiff das inzwischen international renommierte und mehrfach ausgezeichnete Projekt stimmhorn. Er arbeitet als Schauspielmusiker am Theater, als Sänger in verschiedenen Musikformationen und realisiert musikalische Soloprojekte im Bereich Theater und Performance (u.a. «Genom Genesis» (Berlin), «Talk with my turntables» (Basel/Berlin/Lausanne). Zahlreiche Kompositionsaufträge für den Film, das Fernsehen und Radio, sowie Lehraufträge für Obertongesang, Stimmtechnik und Chor im In- und Ausland. Seit August 2007 ist Zehnder unterwegs mit seinem Soloprojekt "kraah", mit Georg Breinschmid, Thomas Weiss, dem casalQuartett u.a.m.